Meisterprüfung

Die Meisterprüfung besteht aus vier selbständigen Teilen:

  • Fachpraxis (Teil I)
  • Fachtheorie (Teil II)
  • Betriebswirtschaft und Recht (Teil III)
  • Berufs- und Arbeitspädagogik (Teil IV)

Im fachpraktischen Teil einer Meisterprüfung ist in der Regel ein Meisterprüfungsprojekt durchzuführen. Das Meisterprüfungsprojekt besteht in der Planung, Durchführung und Kontrolle eines/-er typischen, anspruchsvollen beruflichen Produkts, Dienstleistung oder Geschäftsprozesses. Das Meisterprüfungsprojekt wird durch ein Fachgespräch ergänzt.

In den drei anderen Prüfungsteilen werden in erster Linie schriftliche Prüfungsleistungen, im Teil IV auch eine Präsentation oder die praktische Durchführung einer Ausbildungssituation und ein Fachgespräch, gefordert.



Meisterprüfungsausschuss

Ein Meisterprüfungsausschuss besteht aus mindestens fünf Personen: Eine Person führt den Vorsitz. Mindestens drei Personen sind Fachexperten im jeweiligen Handwerk und verfügen i. d. R. über eine eigene Meisterqualifikation. Es sollen im Ausschuss sowohl zwei selbständiger Unternehmer/-innen oder Betriebsleiter/-innen als auch ein/-e Geselle/-in unter den Fachbeisitzern vertreten sein. Im Übrigen muss jeweils mindestens ein Mitglied des Prüfungsausschusses über besondere Fachkunde auf dem Gebiet des Teils III (Betriebswirtschaft und Recht) und des Teils IV (Berufs- und Arbeitspädagogik) verfügen.